Die Kreativ Stars im August

ludvik Modedesign



Infos zum Label LUDVIK:
Ludvík ist die Linie der Designerin und Couturière Fenja Ludwig.
Ludvík bietet Prêt-à-Porter und Couture und steht für urbanen sportiven Chic und tragbare feminine Eleganz. Die Labelphilosophie von Ludvík besteht darin, die Tradition der hohen Schneiderkunst der legendären Pariser Couture-Häuser aufzugreifen und diese auf einer modernen von der zeitgenössischen Popkultur beeinflussten Ebene neu zu interpretieren.

So verbinden sich Atelier und Showroom des Kölner Labels zu einer Einheit. Dieses Konzept ermöglicht es auf Kundenwünsche einzugehen und Aufträge in enger Zusammenarbeit mit der Kundin auszuführen. Exklusiv werden Abendkleider, Red Carpet Styles, Brautkleider und Damen-Anzüge entworfen und nach den Regeln der hohen Schneiderkunst angefertigt. Außerdem werden zweimal jährlich neue Kollektionen prêt à porter entworfen und als Atelierserien angeboten.
Ludvík ist im internationalen Mode-Kompendium ?Young European Fashion Designers”, erschienen im daab-Verlag, vertreten und wurde im Januar 2009 mit dem Creative Club Award powered by edaab ausgezeichnet. Fenja Ludwig ist eines der Gründungsmitglieder des Cologne Catwalk.

http://www.ludvik-cologne.de

Infos zu MAURICE KOHL:
Der Fotograf Maurice Kohl bereiste für seine Diplomarbeit am Fachbereich
Design an der Fachhochschule Dortmund 10 Wochen ein uns weitgehend
unbekanntes Land – die Mongolei. Aus dem daraus entstandenen Buch ist
nun eine Auswahl an Fotografien vom 23. Juli bis zum 22 August bei
Haimatdesign als Ausstellung zu sehen.

Als Besucher wird man neben den sensibel fotografierten und
ausdrucksstarken Portraits jugendlicher Mongolen zwischen 11 und 18
Jahren aus den Bereichen Sport, Musik und Religion auch Stadtansichten
und Innenaufnahmen der Kapitale Ulaanbaatar sehen können. Mal schauen
die Jugendlichen neugierig-selbstbewußt mal zurückhaltend-unsicher.
Thema der Bilder ist die Suche nach der eignen Identität und die
Widersprüchlichkeit zwischen Kindsein und Erwachsenwerden, modernem
westlichen Leben und alten Traditionen, Stadt und Land. Das Stadium des
Heranwachsens entspricht sinnfällig der Transformation der Mongolei von
einer kommunistischen Diktatur zur kapitalistischen Demokratie seit 1992.

Die erklärte Absicht des Fotografen bestand darin, gegen romantische
Klischees von friedlichen Trachtenträgern in idyllischer Landschaft
dokumentarische Bilder eines Bevölkerungsquerschnitts zu setzen, über
den hierzulande bereits einige Betrachter gesagt haben: “Die sehen
ja aus wie bei uns!”

Allerdings ging es auch nicht darum, touristische Exotica aufzuspüren,
sondern einen neutralen und unvoreingenommenen Blick auf “die Anderen”
zu richten. Im Erkennen, dass das “Andere” jedoch gar nicht so anders
ist, erscheint das “Eigene” fragwürdig. Denn aufgrund welcher
Differenz soll sich dann noch jenes “Eigene” bestimmen lassen?

Folglich begegnen wir in den von Maurice Kohl fotografierten Mongolen
zunächst uns selbst – zumindest, wenn wir sie vorbehaltlos betrachten.
Und schließlich erkennen wir die Porträtierten als vielversprechende
Zeitgenossen in einer Welt scheinbar aufgehobener Grenzen.

http://www.maurice-kohl.de