Dortmund.Kreativ.stars im August

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FLORIAN BACKHAUS/
ILLUSTRATION
FREIFORMAT/MÖBEL UND OBJEKTE
AUSSTELLUNG DER KREATIVEN ARBEITEN
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23.08.2012 – 22.09.2012

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG 23.08.2012 / 18:00 UHR / HOHER WALL 15

Bei den Dortmund.Kreativ.Stars im August stellen sich zwei Projekte von drei Dortmundern vor – und beide Projekte sind in Kürze auch im Dortmunder Unionviertel zu finden.

Infos zu FREIFORMAT:

Zwei Studienkollegen Jonas Scholz und Stefan Winnemöller haben in diesem Sommer eine Schreinerei in der Kurze Str.2 übernommen und werden sich gegen Ende des Jahres unter dem Namen Freiformat selbstständig machen.
Bei den Entwürfen des Teams von Freiformat geht es um Funktionalität und Reduktion auf das Wesentliche. Die Übernahme der Tischlerei ist ein Deutlicher Schritt in Richtung Handwerk und kundenorientiertes Arbeiten. Es soll jedoch parallel auch an einer eigene Produktlinie gearbeitet werden.

Jonas Scholz

geb.01.07.1984

Abitur 2005

2006 – 2009 Tischlerlehre

2009 Gesellenprüfung Tischler (Kammersieger)

2009 Gute Form Innungssieger

2009 Gute Form Landeswettbeweb Belobigung

2009 – 2012 Akademie Gestaltung im Handwerk, Münster

2010 – 2012 Tischlermeister Münster

Stefan Winnemöller

geb. 30.11.1983

Abitur 2003

2005 – 2008 Tischlerlehre

2009 – 2012 Akademie Gestaltung im Handwerk, Münster

2010 – 2012 Tischlermeister Münster

Jonas Scholz konnte mit seinen Möbelentwürfen schon einige Auszeichnungen bekommen.

http://www.tischlerei-freiformat.de

Infos zu FLORIAN BACKHAUS:

Mein Name ist Florian Backhaus, Jahrgang 1987 und aufgewachsen in Witten.

Als Kind habe ich viel gezeichnet, danach nicht mehr so viel, dann wieder mehr und 2005 bin ich dann irgendwie auf der FH Dortmund für den Studiengang Grafikdesign zugelassen worden. Zwischenzeitlich schwamm ich mal hier und mal da mit, hängengeblieben ist dann unter anderem ein äußerst vielseitiger aber doch rocklastiger Musikgeschmack. An der FH angekommen durfte ich nach einiger Zeit die hausinterne Siebdruckwerkstatt betreuen und fand dort meine Leidenschaft für diese Technik.

Aus Zeichnungen, Musik und Siebdruck entstand dann auch letztlich das Thema meiner Abschlussarbeit, mit dem ungeschmückten Namen ?Konzertplakate”. Siebdruck wird heute meistens nur noch in der Textilbranche und zur Veredelung von speziellen Materialien wie Glas, Metall oder Folie benutzt. Siebdruckposter allerdings findet man selten, jedenfalls in Europa.

In der US-amerikanischen Rockszene sind sie allerdings sehr populär und fast jede größere Band oder Bühne lässt sich Siebdrucke für ihre Konzerte anfertigen. Wegen der aufwändigen Herstellung und der deshalb oft kleinen Auflagen werden die Poster als Kunstdrucke be- und gehandelt. So hat sich dort das Siebdruckplakat als Kunstrichtung etabliert und es gibt viele Designer und Illustratoren die darin ihre Profession gefunden haben.

Davon inspiriert vergrub ich mich für mein letztes Semester in der Siebdruckwerkstatt und entwarf acht Siebruckplakate für verschiedenste Bands und Künstler. Ich arbeitete so weit es ging analog und stellte die Filme und Vorlagen für den Druck fast alle mit Stift, Messer und Kopierer her. Also alles handmade, was mir irgendwie wichtig war, da ich das Gefühl habe heutzutage werden viele Designer zu Informatikern mit einem Grundkurs in Dekoration ausgebildet. Um den Computer kommt man natürlich als zeitgenössischer Gestalter nicht vorbei, doch oft fehlt es oft an Distanz und die Rechenmaschine wird vom Werkzeug zum Allround-Ersatz für Gestaltung die analog oft besser funktionieren würde.

In den letzten Monaten habe ich zusammen mit Leuten die meine Arbeit schätzen und meine Philosophie teilen das Designstudio Fels aufgebaut. Dort arbeite ich dann bald als Illustrationsheldsiebruckworkshopgeneralweltbesterdesigner.

http://flobackhaus.de