Whistleblower & Vigilanten

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Um 1996 begannen die ersten KünstlerInnen und NetzaktivistInnen (wie Electronic Disturbance Theater und etoy), mittels „elektronischem zivilen Ungehorsam“ z.B. auf die zunehmende Kommerzialisierung des Netzes hinzuweisen. Seitdem hat sich mit dem sogenannten „Internet Vigilantism“ (oder „Digilantism“) ein radikaler Online-Aktivismus entwickelt. Die Ausstellung Whistleblower & Vigilanten. Figuren des digitalen Widerstands fragt, was Hacktivisten, Whistleblower und (Internet-)Vigilanten verbindet. Wie sehen die Rechtsvorstellungen der unterschiedlichen Akteure aus? Gibt es Gemeinsamkeiten? Wer spricht und handelt für wen und im Sinne welches (höheren) Rechts? Ein Schwerpunkt der Ausstellung wird insbesondere auf den unterschiedlichen Rechtsvorstellungen und Selbstlegitimierungsstrategien liegen, mit denen die Akteure – seien es Aktivisten, Whistleblower, Hacker, Onlineaktivisten oder Künstler – ihr Handeln begründen.

Kuratiert von Inke Arns und Jens Kabisch

09.04.–14.08.2016, 11–18 Uhr

Eine Ausstellung mit Arbeiten von:
!Mediengruppe Bitnik, Critical Art Ensemble, Lutz Dammbeck, DIS, Electronic Disturbance Theatre, Etoy, Omer Fast, Dominic Gagnon, Metahaven,
Trevor Paglen, Peng! Collective, Milo Rau, Clark Stoeckley, UBERMORGEN, u.a.

Eröffnung: Freitag, 08. April 2016, 19 Uhr

www.hmkv.de
www.dortmunder-u.de