NEUE KOLONIE WEST #8 EXPANSION

Viel mehr als ein bloßer Tag des Offenen Ateliers ist der achte Rundgang der Neuen Kolonie West am 17. September: an 12 Orten im Stadtumbaugebiet Rheinische Straße erwarten den Besucher auch Lesungen, Erkundungen, Vernissagen und Theateraufführungen. Für Erfrischung sorgt die Bergmann-Brauerei mit kostenloser Fassbrause gegen Parole „Neue Kolonie West“; Stärkung gibt es im Union Gewerbehof.
Klar auf Kunst ausgerichtet ist der von den Akteuren in Eigeninitiative veranstalterte Rundgang in der Dortmunder Weststadt.

Exclusiv am 17. September finden statt:
Salon-Atelier: Open Stage However
Franz Lun: Werks- und Barbetrieb
Elektromesi: Atelierbesichtigung
Atelier Schönspur: Under Construction
Theater Lebendich: Meine Spur
Haiko Hebig und Bernd Langmack: Stahl + Stadt
Ursula Maria Wartmann: Lesung Midlife Blues
Die Urbanisten: Kreative Energieverteiler

Laufende Ausstellungen sind zu sehen an diesen Orten:
galerie143: Pat Arnao: Visitor
ART isotope: Marc Taschowsky: Mein gang
Heimatedesign: Scrmn/Lipbert
Blaues Haus: Die Faunologie von Artur Aleksander Wojtczak

Stärkung und Erfrischung erhält der Besucher an drei Orten:
Bergmann-Kiosk: Fassbrause kostenlos gegen Parole „Neue Kolonie West“
Kunterbunt Querbeet: Heisses + Sü.es
Grillen im Union Gewerbehof
Barbetrieb im Union Gewerbehof mit Treffen aller Teilnehmer

Was ist die NEUE KOLONIE WEST?
In der Neuen Kolonie West vernetzen sich die Künstler und Kreativen, die sich in Eigeninitiative im Quartier
Rheinische Straße angesiedelt haben, um sich auszutauschen und Sichtbarkeit nach außen zu demonstrieren.
Alle acht Wochen laden die Akteuere zu einem Rundgang über Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und
weitere Veranstaltungen ein. An temporär genutzen Orten besteht auch für Personen, die nicht im Quartier
ansässig sind, die Möglichkeit, ihre Projekte der Öffentlichkeit zu präsentieren.

http://www.neuekoloniewest.de

Stars im August/September

SCRMN / ILLUSTRATION
LIPBERT / OBJEKTDESIGN
AUSSTELLUNG DER KREATIVEN ARBEITEN
25.08.2011 - 24.09.2011

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: 25.08.2011 // 18:00 UHR

HEIMATDESIGN
HOHER WALL 15
44137 DORTMUND

Informationen zu Lipbert:
FreundInnen der Schwerkraft,

„Three is a magic number“: Alexandra Lippert wurde die Nadel bereits in die Wiege gelegt. Im zarten Alter von drei Jahren nähte sie eigenständig ihren ersten Knopf an. Nach Jahren in der Schule „Zum Goldenen Schnitt“ und einem Studium zur Dipl.-Objektdesignerin folgte dann vor ca. 6 Jahren schließlich die Gründung ihres Labels LIPBERT. Aktuell stehen clevere und attraktive Produkte aus BW/Milizdecken und Leder im Fokus ihrer multiplen Palette: Kombiniert aus Vintage-Materialien, die erfrischend upgecycled werden. Neben vielen kleinen Accessoires sind das in erster Linie Taschen.


In diesem Sinne, Hängendes kann sehr schön sein!

Informationen zu SCRMN:
Der dänische Künstler Anders “SCRMN” Meisner – im vergangenen Jahrzehnt in verschiedenen europäischen Ländern beheimatet – lebt und arbeitet heute in seiner Heimatstadt Kopenhagen.Die Bildsprache seiner meist großformatigen chromatischen Bilder, mehrschichtigen Collagen und penibel genauen Federzeichnungen beschreibt die Art und Weise seiner künstlerischen Erkundung: Collagen und Zeichnungen senden ihn auf eine Reise durch Bild-, Gefühls- und Ideenwelten und führen zum Endprodukt – dem Bild. Zwischen Buntstift und Farbe auf den Bildträger gebannt – vermischt, vervielfältigt, überlappt, entfernt und wieder hervorgehoben – erzählen die verwendeten Symbole von auf der Reise Erlebtem.
Die Natur und die ihr innewohnende Kraft sind in allen Arbeiten SCRMNs gegenwärtig: Vögel (städtische und ländliche fliegende Helden), Blumen (in Schönheit geformte Natur) und Säugetiere verweisen auf menschliche Emotionen und Zustände (ein Spiegel unseres Verhaltens und Schicksals). SCRMNs Natur- und Zukunftsliebe verwandelte sich früh in eine weitere Obsession: Die Beschäftigung mit Indianern, dem Kolonialismus und der Ausrottung ganzer Kulturen. Das existenzielle Labyrinth seiner Zeichnungen beschäftigt sich mit futuristischen Städten, Krankheiten und unnatürlicher Selektion – am deutlichsten sichtbar in der Collage “Hunt for Ebu” und dem Bild “Meat & Soap”. Beide Arbeiten könnten als politische Werke gesehen werden. Der Künstler möchte sie jedoch als abstrakte Bildsprache verstanden wissen, die versucht, dem Betrachter keine Sichtweise aufzudrängen, sondern ihn vielmehr – durch die Erschaffung einer stets individuellen und einzigartigen Verknüpfung zwischen Bild und Symbol – in bisher nicht genutzte Bereiche seines Gehirns zu entsenden.

Der in Kopenhagen geborene Anders “SCRMN” Meisner lebte in Spanien, bevor er sich sechs Jahre lang in den Niederlanden niederließ. Während seiner Zeit in Amsterdam wurde er von der Gerrit Rietveld Academy of Arts angenommen, beschloss jedoch, sich ganz seiner eigenen Entwicklung und der von Twombly, Guston und Kandinsky gegebenen Inspiration zu widmen.

Ausstellungen (Auszug):
Streetlab Gallery, Your:Own Contemporary Gallery, Majke Husteege Gallery, Judy Straten Gallery, Subbacultcha Gallery (NL), Concrete Playground/Heimatdesign (D) und STIX Gallery (DK).

Veröffentlichungen:

“SCRMNvsNOELSON”, Subbacultcha (NL), Soundvenue Magazine (DK), Them-Thangs (USA), Time Out Amsterdam (NL) and Heimatdesign-Magazin (D).

Die Ausstellungsreihe DORTMUND.KREATIV.stars läuft seit mehr als drei Jahren erfolgreich von Heimatdesign umgesetzt und wird von der Wirtschaftsförderung Dortmund unterstützt.

http://www.lipbert.de

http://www.scrmn.com

Ab in die Koje!

Dortmunder Kooperation bieten Raum für start-ups, die innovative Softwarelösungen bieten.

Vorneweg: Es wird in der Ständigen Vertretung keine Garagen geben, zumindest nicht für Menschen! Auch wenn Bill Gates oder Steve Jobs darin ihre Karrieren begonnen haben. Dafür bietet die Ständige Vertretung in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Dortmund ab September 2011 drei Gründerkojen für junge IT-Unternehmen an. In der Ständigen Vertretung, die im Mai 2011 von Heimatdesign als Coworking-Bereich für Unternehmensstarter in Dortmund eröffnet wurde, sind drei Schreibtische für den IT-Nachwuchs reserviert.

Um an die begehrten Gründerkojen zu kommen, sind Interessierte aufgerufen, sich mit ihren innovativen IT-Unternehmenskonzepten zu bewerben. Man muss kein Dortmunder sein, auch auswärtige Gründer und Unternehmer, z.B. aus dem Gründungswettbewerb start2grow, sind willkommen. Die Konzepte werden im Voraus ausgewählt und die besten neun Bewerber von einer sechsköpfigen Jury im Zuge einer Kurzpräsentation bewertet. Jene drei Gründer, deren Konzepte am meisten überzeugen können, erhalten für sechs Monate eine der Gründerkojen als Arbeitsplatz in perfekter Coworking-Umgebung inkl. Schreibtisch, Lampe, Stuhl, Wlan, Coachings, Nutzung des Seminarraums, Blog und Schnittchenterminen.
www.gründerkojen-dortmund.de

Dortmund.Kreativ.stars im Juli

Infos über Christian Scharfe:
Hi, mein Name ist Christian Scharfe (korrekt kann man meinen Namen nur in langen Unterhosen tanzen), ich bin 1981 in Castrop-Rauxel geboren und wohne seit 2006 in Dortmund. Aufgewachsen bin ich im schönen Lünen. Zum Studium bin ich dann in das noch schönere Dortmund gezogen, wo ich eine Menge Inspiration für meine Illustrationen fand. Ohne die U-Bahn-Linie 41 beispielsweise wäre meine Arbeit „I don`t give a fukk“ nicht möglich gewesen.
Mein Ziel ist es, bei jeder Illustration etwas Neues zu entdecken. Das Größte für mich ist, wenn sich andere Leute über meine Arbeit freuen und sich über ein 5. Doppelkinn oder quadratische Brüste kaputtlachen.
Wenn ich meinen Stil beschreiben müsste, würde ich folgendes Gedicht aufsagen:
Durch die Stadt mit einem Schokomilchshake.
Die Sonne lacht und ohne zu Blinzeln sieht man eine Fliegenklatsche auf einen zukommen. Man hatte es geahnt und doch - es war schon reizvoll was passieren würde. Denn der Hund um die Ecke war auch nicht ganz dicht und schmiedete Pläne einem das Leben schwer zu machen, ohne darauf zu achten, dass man doch eine hippe und schwererarbeitete Frisur trägt.

Man sieht sich.

http://www.christianscharfe.com

Infos über kaschkasch:
Florian Kallus und Sebastian Schneider sind kaschkasch.
Kennengelernt haben sie sich während des Studiums. Nachdem sie auf internationalen Messen wie der IMM Cologne, dem Design Festival Berlin, der Blickfang Basel und der Blickfang Wien Erfahrungen sammeln konnten – machen sie nun gemeinsame Sache.

Vom 21. Juli bis zum 20.August 2011 haben sie
die Möglichkeit, die bis dahin unveröffentlichte Kollektion von kaschkasch zu erleben. Die Kollektion umfasst Möbel und Leuchten, die charmant geradlinig, eigenständig und innovativ sind. kaschkasch steht für junges und frisches Design made in germany.

http://www.kaschkasch.de

Die Ausstellungsreihe wird mit freundlicher Unterstützung der Wirtschaftsförderung Dortmund umgesetzt.
http://www.kreativwirtschaft-dortmund.de

Moment: New York

Petra Engelke zeigt Momentaufnahmen Lebens in New York

New York hat immer noch diese Anziehungskraft: Glitter, Dreck und Wolkenkratzer, das will man gesehen haben. Petra „Petrina“ Engelke zeigt alles her. In Momentaufnahmen hält sie seit einigen Jahren fest, was in New York passiert. Sie findet Raubvögel in Manhattan, Regenschirme in der Waschmaschine, Riesenspinnen in der U-Bahn, Schwarzwälder Kirsch in Chinatown, Goldgräber am Strand in Brooklyn. Zu ihren Schnappschüssen lässt sie eine wilde Mischung aus Literatur, Journalismus und Tirade auf das Publikum einprasseln, durchbrochen von Anekdoten und FAQ.
Petrina stammt aus Bochum und wohnt in New York. Momentaufnahmen aus New York bloggt sie fast täglich auf www.moment-newyork.de, Porträts und Reportagen aus New York veröffentlicht sie in europäischen Magazinen, und ihre Literatur ist beispielsweise in Macondo erschienen. Und in Heimatdesign.
Ort: Workshopraum der STÄNDIGEN VERTRETUNG DORTMUND / HOHER WALL 15 / 44137 DORTMUND
Datum: 15.07.2011
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Eintritt kostenlos

Rückblende

Avalanche from Everything and Me on Vimeo.

2010 hat Clemens Behr sein Projekt “Avalanche” im Rahmen von Concrete Playground präsentiert. Fast genau ein Jahr danach ist eine recht beindruckende Dokumentation fertiggestellt. Damit ist Clemens auch bei der FH-Dortmund Werkschau Schauraum 5 vertreten.

http://www.clemensbehr.com

Alarm!

Der Ausstellungsrundlauf entlang der Rheinischen Straße geht in die bestimmt nicht verlixte 7. Runde.
Neben dem SALON ATELIER, GALERIE 143, PROJEKTRAUM FOTOGRAFIE, ART ISOTOPE GALERIE SCHOBER, QUARTIERSBÜRO RHEINISCHE STR., BLAUES HAUS und natürlich dem UNION GEWERBEHOF sind auch wir wieder Teil des Ganzen.

Unser Tip: Bei gutem Wetter erst ein Eis bei Angelo Losego holen und dann entspannt die Punkte der Karte ablaufen. Zum guten Schluss gibt es die 25 Jahre Union Gewerbehof Feier mit Musik und Essen.

Das gesamte kulturelle Fitnessprogramm findet sich unter www.neuekoloniewest.de

Dortmund.Kreativ.stars im Juni

Auch im Juni stellen wir in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Dortmund zwei spannende Kreative vor.

Info zu AHMET SIMANOGLU:
Ahmet Sismanoglu gründete im Juni 2010 sein Label SISMAN, unter dem er Moebel gestaltet, entwickelt und in Eigenregie produziert und vertreibt. Zum Einjaehrigen seines Labels und dem Hocker SuperSputnik nimmt er in seiner Installation SuperSerialBang Rueckblick auf seinen persoenlichen Urknall und versucht darin seine Leidenschaft fuer die Serienproduktion auszudruecken.


Info zu GET CARTER:

Get Carter, mit bürgerlichem Namen Christoph Sochanowski, ist
praktizierender Rechtsanwalt und genoss keine künstlerische Ausbildung.
Er näherte sich der Fotografie auf autodidaktischem Wege und publizierte
über Jahre hinweg die Ergebnisse seiner Arbeit im Internet, wobei er
sich einem sehr breit gefächerten Publikum präsentierte.
“Das Feedback, das ich dort von Künstlern und professionellen Fotografen
erhielt, war für meine Art der Fotografie sehr wertvoll und kann mit
Sicherheit als Teil meiner künstlerischen Ausbildung bezeichnet werden.”
Der fotografische Still von Get Carter ist stets von der Totalen
beeinflusst, wobei ein großes Augenmerk auf der Detaildarstellung liegt.
Die oft gewählte Zentralperspektive wirkt wie eine offene Tür, die den
Betrachter dazu einlädt sich mit den in den Werken angelegten
Geschichten auseinander zu setzten.